Fünf Jahre Moot Court Umweltrecht

Studierende aus ganz Österreich simulieren diesmal ein Anlagengenehmigungsverfahren für zwei Wasserkraftwerke der Energie Steiermark.

2018-04-12T12:46:00+02:00

Insgesamt drei Universitäten (Wien, Graz und Salzburg) und drei Anwaltskanzleien (Jarolim Partner Rechtsanwälte/Wien, Eisenberger & Herzog Rechtsanwalts GmbH/Wien und Graz sowie Niederhuber & Partner Rechtsanwälte/Wien und Salzburg) starten gemeinsam mit rund 15 Studierenden erneut in den von NHP-Partner Peter Sander initiierten bundesweiten Moot Court Umweltrecht.

Die Energie Steiermark steuerte dafür die technischen und ökologischen Einreichunterlagen eines realen Wasserkraftprojekts bei, nämlich der beiden steiermärkischen Wasserkraftwerke Gössendorf und Kalsdorf, sodass auch heuer wieder ein anspruchsvolles Projekt zur Verfügung steht.

Nach einer Projektvorstellung durch Dr. Josef Kranz, der das seinerzeitige Verfahren juristisch betreut hat, am 10.4.2018 in Salzburg beginnt die rechtliche Arbeit mit der Erstellung von Anträgen, Einwendungen und anderen Schriftstücken. Am 23.5.2018 treffen sich die Teams der einzelnen Universitäten in Graz zur Verhandlung, wobei erstmals der neue Moot Court Raum der Universität Graz mit einem öffentlich-rechtlichen Thema eingeweiht wird. Die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung findet schließlich am 21.6.2018 in Wien statt.

Auch heuer werden wieder herausragende Leistungen der Nachwuchsumweltrechtler/innen erwartet. „Wir freuen uns sehr, das spannende Kraftwerksprojekt mit den Universitäten und den Studierenden bearbeiten zu dürfen. Dass auch im fünften Jahr des Moot Court Umweltrecht ein gänzlich neues Projekt und ein neuer Partner gewonnen werden konnte, zeigt schön, wie sich dieser bereits etablieren konnte”, so Peter Sander von Niederhuber & Partner Rechtsanwälte, der den Moot Court Umweltrecht initiierte.

Im vergangenen Jahr sicherte sich übrigens das von Jarolim Flitsch Rechtsanwälte und Univ. Prof. Dr. Daniel Ennöckl betreute „Team Behörde“ der Universität Wien den Sieg. Laura Grill (Universität Salzburg) aus dem von Niederhuber & Partner betreuten Team erhielt den Rhetorikpreis.

 

Informationen zum Moot Court Umweltrecht unter: www.mcur.at

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