Universität Wien gewinnt Moot Court Umweltrecht 2017

Das von Jarolim Flitsch Rechtsanwälte und Univ. Prof. Dr. Daniel Ennöckl betreute Team der Universität Wien sicherte sich den Sieg. Laura Grill (Universität Salzburg) erhielt den Rhetorikpreis.

2017-06-23T09:45:00+02:00

Die U2-Verlängerung bis zur Seestadt Aspern stand beim 4. Moot Court Umweltrecht heuer auf dem Prüfstand von Studierendenteams aus Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck. Seit gestern steht der Sieger fest: Das Team der Universität Wien setzte sich unter der Leitung von Univ. Prof. Daniel Ennöckl und RA Dr. Dieter Altenburger gegen die drei Teams durch und holte den 1. Platz. Die Preisverleihung erfolgte im würdigen Rahmen des Verkehrsmuseums Remise des heurigen Projektpartners Wiener Linien. Dort durften die siegreichen Irla Fock, Hemma Sampl, Kevin Szabo und Katarina Zalneva die Preise und auch den Siegerscheck über EUR 1.500,— von Moot Court-Erfinder und Organisator RA Dr. Peter Sander entgegennehmen. Den Rhetorikpreis für die herausragendste Leistung während der mündlichen Verhandlung erhielt Laura Grill aus dem von Niederhuber & Partner gecoachten Team der Universität Salzburg.

Peter Sander zog ein zufriedenes Resümee: „Alle vier Teams haben ein erstaunlich hohes juristisches Niveau gezeigt und betont, dass der Umgang mit den umfangreichen Projektsunterlagen die größte Herausforderung am Moot Court Umweltrecht darstellt. Besonders freut es mich, dass der Rhetorikpreis an ein Mitglied des von unserem Partner Paul Reichel betreuten Salzburger Teams gegangen ist.“

Nach einer Projektvorstellung am 17. März 2017 in Salzburg begann die rechtliche Arbeit mit der Erstellung von Anträgen, Einwendungen und anderen Schriftstücken. Am 18. Mai 2017 verhandelten die Teams der einzelnen Universitäten in der Hauptwerkstätte der Wiener Linien in Wien-Simmering. Am erfolgreichsten verhandelte das Team „Behörde“ der Universität Wien und setzte sich gegen die Teams der Unis Innsbruck („Einwender/Nachbar“), Graz („Umweltanwalt“) und Salzburg („Projektwerber“) durch.

Moot Court-Initiator und Anwalt Dr. Peter Sander von Niederhuber & Partner Rechtsanwälte ist über das heurige Ergebnis mehr als erfreut: „Dieses Jahr war das Projekt besonders spannend und herausragend, weil es maximal praxisorientiert war. Die Verhandlung lief besonders strukturiert ab, die Studierenden arbeiteten sehr selbstständig und konnten ein gutes Netzwerk zu den Praxispartnern aufbauen, was ihnen in ihrer beruflichen Karriere vielleicht noch nützlich sein wird. Die Wiener Linien haben sich als Kooperationspartner sehr aktiv eingebracht, es war wirklich eine wunderbare Zusammenarbeit und eine besondere Gelegenheit, für die ich mich hiermit nochmals sehr herzlich bedanken möchte! Nächstes Jahr wollen wir einer Einladung der Uni Graz folgen, die ja als erste Uni Österreichs einen eigenen Verhandlungssaal für Moot Courts ihr Eigen nennen darf.“


Informationen zum Moot Court Umweltrecht unter: www.mcur.at

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